Montag, 28. April 2014

Ich backs mir: Schokoladigster Schokokuchen mit Grapefruit und Himbeeren

Kaum geht er wieder, der gute alte PC, da heißt es bei Clara von tastesheriff auch schon wieder

Und wie das so ist, wenn man in anderen Umständen ist und einen die seltsamsten Gelüste heimsuchen, kenne ich ja selbst, deshalb präsentiere ich euch mit Freuden meine Kuchenkreation mit Zitrusfrüchten - den Schoko-Schokokuchen meiner lieben Nachbarin mit bitter-süßem Fruchttopping aus Grapefruit-Filets und Himbeeren.
Wenn einem da nicht schon beim Lesen das Wasser im Mund zusammenläuft, dann doch spätestens jetzt, beim Anblick der appetitlichen Bilder...


Zutaten
* 200 g Butter
* 200 g Blockschokolade
* 125 g Zucker
* 1 Tütchen Vanillezucker
* 4 kleine Eier
* 50 g Mehl, gesiebt
* 2 pink Grapefruit
* 1 weiße Grapefruit
* 1 handvoll Himbeeren


Zubereitung
 * Butter und Schokolade im Wasserbad schmelzen.
* Zucker, Vanillezucker und Eier zu einer schaumigen Masse verrühren und das Mehl unterrühren. * Die noch warme Schokobutter unterrühren und den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform mit gefettetem Rand füllen.
* Bei 175° C ca. 30 Minuten backen, auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und auf eine Tortenplatte stürzen.
* Grapefruits schälen und die einzelnen Segmente filetieren. Himbeeren verlesen und das Obst auf den Kuchen geben.


Guten Appetit!

Ende der Woche habe ich übrigens eine kleine Überraschung für euch geplant!

Herzlichst,
eure Therry



Montag, 14. April 2014

Wurschtl turns 3: Willkommen auf der Drachenparty!

Es ist tatsächlich wahr: unser jüngstes Familienmitglied feierte bereits seinen dritten Geburtstag! So groß ist er also schon... Aber immer noch unheimlich süß. Wobei, so ein kleines Baby wär vielleicht auch nochmal ganz nett? ;-)
Nein, erstmal nicht! Jetzt, wo ich mich endlich dazu durchgerungen habe und mir ernsthaft Gedanken über meinen beruflichen Werdegang gemacht habe. Da passt gerade kein 3. Kind, aber noch ist ja nicht aller Tage Abend...
Aber ich schweife ab. Wir haben also am Wochenende bei erstaunlich gutem Wetter des Wurschtls dritten Geburtstag gefeiert - und so wie er es wollte, schmissen wir eine tolle Drachenparty, die bei allen für Begeisterung sorgte. Nicht zuletzt bei mir, weil ich mich mal wieder voll austoben durfte.
Hier kommen ein paar Einblicke...


Am Freitag saß ich noch nachts in der Küche und malte für jedes Kind ein Drachen-Shirt...

An den Mädels sah das dann so aus (die Jungs ließen sich nicht so gut ablichten, weil sie ständig in Bewegung waren!):


Was den Kuchen anging, war ich mir schon vor langer Zeit darüber im Klaren gewesen, dass er die Form einer 3 haben sollte, ursprünglich über und über mit Smarties verziert, da war aber auch von einer Drachenparty noch nicht die Rede gewesen. Erst am Tag vor der Party fiel dann bei mir der Groschen, dass ich den Kuchen durchaus etwas mehr ans Motto anpassen könnte/sollte/müsste, weshalb meine zwei Zebra-Gugl sich erst in die Zahl 3 verwandelten und schließlich sogar noch in ein feuerspuckendes Drachentier (was ihr vielleicht ja auch schon auf Facebook gesehen habt).



Hier kriegt ihr das Rezept für einen einfachen Zebra-Guglhupf, wer also auch eine drei haben will, muss alles verdoppeln und hinterher etwas basteln!

Zutaten
* 5 Eier
* 250 g Zucker
* 1 Päckchen Vanillezucker
* 250 ml Pflanzenöl
* 125 ml warmes Wasser
* 375 g Mehl
* 1 Päckchen Backpulver
* 2 EL Kakaopulver

Zubereitung
* Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. * Eigelbe mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. * Öl und Wasser unterrühren, Mehl und Backpulver mischen und einrühren. * Eischnee unterheben.
* Teig halbieren und eine Hälfte mit dem Kakaopulver färben.
* Guglhupf-Form gründlich fetten und mit Mehl ausstäuben, dann abwechslend je einen Esslöffel hellen und dunklen Teig aufeinandersetzen (nicht daneben!), bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.
* Im vorgeheizten Backofen ca. 50 Minuten bei 150° C Umluft backen.

Danach nach Belieben mit Puderzucker bestäuben, Schokoguss überziehen oder was auch immer euch einfällt.

Bei mir gab es für den Drachenlook einen Überzug aus weißer Schokolade, die ich mittels Lebensmittelfarbe zart grün eingefärbt hatte. Mit Erdnuss-m&m's wurden noch Augen, Zacken und Drachenschwanz umgesetzt und die Kinder machten alle große Augen. Ich hatte auch noch eine Zunge aus rot gefärbtem Marzipan geformt, in die ich die drei Geburtstagskerzen hineinsteckte, so dass der Drache tatsächlich ein feuerspuckendes Ungeheuer wurde!

Das Partybuffet wurde außerdem noch mit Knabberdrachen von Alnatura, Weintrauben als Dracheneier und einem 8 kg schweren Serranoschinken alias Drachenkeule vervollständigt!


Geburtstagsaktivitäten waren das Ausmalen einer Drachenmaske und ein Spiel, bei dem mit verbunden Augen die Flamme ans Drachenmaul gepinnt werden musste. Dank des schönen Wetters wurden diese Angebote jedoch kaum wahrgenommen, weil unser Garten einfach so sehr zum Toben einlädt, dass jede Party, die draußen stattfinden kann, ein totaler Selbstläufer wird!
Ich habe mir quasi also mal wieder zu viele Gedanken und zuviel Stress gemacht, aber es war eine gelungene Party und der Sohnemann glücklich - und so sollte es ja auch sein!

Jetzt ist es wieder bitterkalt, sodass ich mir schon beinahe vorstellen kann, wie wir auch dieses Jahr wieder im Schnee die Ostereier suchen...
Apropos Ostern, da kriegt ihr natürlich auch noch ein paar Ideen von mir präsentiert!

Bis dahin alles Liebe,
die Therry



 

Freitag, 4. April 2014

Ich backs mir: Limoncello-Guglhupf

Hallo ihr Lieben!
Das Leben hat mich derzeit mal wieder voll im Griff: der dritte Geburtstag des Kleinen steht an, und somit auch das Ende meiner offiziellen Elternzeit, das bringt einigen Papierkram, Behördengänge, Gedankenkarusselfahrten, schlaflose durchgrübelte Nächte etc. mit sich, aber auch was schönes: nämlich endlich darf ich wieder eine tolle Kinderparty schmeißen. Erinnert ihr euch noch an die Cowboyparty vom Großen letztes Jahr? Die war der Knaller! Und der Junior wünscht sich nun eine Drachenparty... Mal sehen, wie ich das umsetzen werde, ein paar Ideen habe ich jedenfalls schon gesammelt.
Und der Große ist seit der Schuleinschreibung am Mittwoch offiziell ein Schulkind, für das im September der Ernst des Lebens beginnt. Wie ihr seht, ich liege nicht nur auf der faulen Haut.
Und vor lauter Mama-Frust hatte ich neulich das Bedürfnis, etwas alkoholisches zu backen. Herausgekommen ist ein wunderbar saftiger Limoncello-Gugl mit Ricotta - mein Beitrag für März für
http://www.tastesheriff.com/ich-backs-mir-gugelhupf-in-super-fluffig-mit-moehren-und-zucchini/#more-8517


Zutaten
* 4 Eier
* 350 g Mehl
* 350 g Ricotta
* 250 g Zucker
* 1 Tütchen Backpulver
* 1 Prise Salz
* 100 ml Limoncello

* Puderzucker
* ca. 3 EL Limoncello


Zubereitung
* Eier in eine Schüssel geben und mit dem Zucker schaumig rühren. * Nach und nach Mehl, Salz und Backpulver unterrühren und gründlich vermischen. * Ricotta unterheben und zuletzt den Limoncello zufügen. * Alles zu einem glatten Teig verrühren und diesen in eine gefettete Guglhupfform füllen.
* Den Kuchen im vorgeheizten Backofen für 45 Minuten bei 180°C backen, auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, dann auf eine Platte stürzen.
* Puderzucker mit Limoncello zu einem dicken Guss verrühren und den Kuchen damit überziehen.


Guten Appetit!

Schönes Wochenende wünscht euch
die Therry

 


Dienstag, 25. März 2014

Gesundes Blitzdessert: Amaranth-Joghurt mit Himbeeren und Kokosflocken

Als Conny von Moment in a Jelly Jar kürzlich den Foodie Facts Friday einführte und mit A wie Amaranth anfing, fiel mir der leckere Nachtisch wieder ein, den ich bei einer Freundin vorgesetzt bekam. Und diese Nachspeise ist wieder mal der Beweis dafür, dass es sich manchmal lohnt, Dinge zu probieren, die man vermutlich unter anderen Umständen niemals essen würde. Glücklicherweise gebot es mir mein Anstand, die Nachspeise wenigstens zu kosten, denn eigentlich mag ich ja alles, was mit Kokos zubereitet ist, allein aus Prinzip schonmal nicht. Lange Rede - kurzer Sinn: ich war begeistert und verputzte die ganze - nicht gerade kleine - Portion des leckeren und zugleich gesundes Desserts und bat die Gastgeberin auch gleich noch um das Rezept, welches sie mir freundlicherweise nicht vorenthielt, so dass ich es heute auch endlich mit euch teilen kann!

 
Und wer jetzt noch genau wissen will, was Amaranth eigentlich ist, der schaut am besten gleich mal hier bei Conny vorbei!

Zutaten
* 60 g gepopptes Amaranth
* 260 g (Soja-)Joghurt
* 4 EL Agavendicksaft
* 200 g TK-Himbeeren
* 10 g Kokosflocken


Zubereitung
Es empfiehlt sich, bereits gepopptes Amaranth zu kaufen, ich habe das allerdings nicht gefunden und musste deshalb selber poppen - nach einigen Misserfolgen hatte ich dann immerhin die 60 g beisammen. Wer wie ich die kleinen Körnchen selber poppen möchte, der bekommt hier eine kleine Anleitung - allerdings ohne Gewähr! Zu schnell verbrennen die Samen und man hat nur ein kleines verkohltes Häufchen, statt weißer fluffiger Flöckchen...
Zum Poppen des Amaranths eine Pfanne erhitzen, so heiß, dass ein Wassertropfen darin tanzt, dann jeweils esslöffelweise das Amaranth in die Pfanne geben und warten, bis es anfängt zu poppen - so wie Popcorn. Am besten dann mit einem Deckel abdecken und die Pfanne etwas schwenken und evtl. kurz von der Herdplatte nehmen. Viel Glück und Erfolg dabei! ;-)

* Gepopptes Amaranth und Joghurt mischen und mit 2 EL Agavendicksaft süßen. * Die Himbeeren mit 1 EL Agavendicksaft beträufeln und etwas ziehen und dabei antauen lassen.
* Kokosflocken in einer Pfanne ohne Fett ca. 3 Minuten anrösten, bis sie leicht golden werden und ebenfalls mit 1 EL Agavensicksaft süßen.
* Himbeeren mit dem Amaranth-Joghurt in Gläser schichten und mit den gerösteten Kokosflocken bestreut servieren.


Guten Appetit!

Es grüßt euch herzlich
die Therry


Dienstag, 18. März 2014

Wir heißen den Frühling willkommen - mit Bärlauch-Gnocchi und Tomaten"sauce"

Meine liebe Freundin und Nachbarin war so nett und pflückte mir am Sonntag frischen Bärlauch. Mit den Worten "Das sind 60 Gramm - reicht also genau für das Gnocchi-Rezept aus der LECKER (4/2014)", überreichte sie mir das zartgrüne Sträußchen und nahm mir quasi auch gleich noch die Entscheidung ab, was ich damit anfangen sollte.
Gnocchi an sich habe ich ja bereits ein paar Mal gemacht, deshalb habe ich mich auch nicht zu 100 Prozent an die Angaben im Rezept gehalten, nicht zuletzt, weil ich manche Zutaten gar nicht im Haus hatte - lecker (und schön) waren sie trotzdem!



Hier kriegt ihr jetzt auch das Rezept, wie ich es gemacht habe, mit den Originalangaben in Klammern!

Zutaten
* 750 g Kartoffeln
* 100 g Parmesan
* 60 g frischer Bärlauch
* 250 g Ricotta
* 50 g + etwas Mehl (statt Kartoffelmehl)
* 60 g Hartweizengrieß (statt Weichweizengrieß)
* Salz, Pfeffer, Zucker
* 2 Eigelbe
* 1 Zwiebel
* 1 EL Olivenöl
* 500 g Cherrytomaten

Zubereitung
* Kartoffeln mit Schale zugedeckt 25 Minuten kochen, abschrecken, schälen und mit dem Kartoffelstampfer in einer großen Schüssel sehr fein zedrücken.
* Die Hälfte des Parmesans reiben, die andere Hälfte grob raspeln. * Bärlauch waschen, trocken schütteln und grob hacken. * Ricotta und Bärlauch in ein hohes Gefäß geben und pürieren.
* Mehl, Grieß, 1 TL Salz, geriebener Parmesan, Ricotta-Bärlauch-Masse zu den zerstampften Kartoffeln geben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. * Ist der Teig sehr feucht, noch mehr Mehl unterkneten.. * Auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus dem Teig ca. 1,5 cm dicke Würste rollen und in Stücke von ca. 3 cm Länge schneiden. * Die Gnocchi auf bemehlte Bleche legen und ebenfalls mit Mehl bestäuben, damit sie nicht zusammenkleben!
* In einem großen Topf reichlich Salzwasser aufkochen und die Gnocchi darin gar ziehen lassen, bis sie nach oben steigen. * Die fertigen Gnocchi mit einer Schaumkelle herausheben und abtropfen lassen, dann in eine Schüssel geben.

* Für die Tomaten"sauce" die Zwiebel schälen und fein hacken. * In einer Pfanne das Öl erhitzen, die Zwiebelwürfel darin glasig anbraten. * Cherrytomaten halbieren oder vierteln, zur Zwiebel geben und mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. 
* Gnocchi mit den Tomaten mischen, mit dem gehobelten Parmesan bestreuen und servieren.

Guten Appetit!

Herzlichst,
die Therry