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Montag, 14. April 2014

Wurschtl turns 3: Willkommen auf der Drachenparty!

Es ist tatsächlich wahr: unser jüngstes Familienmitglied feierte bereits seinen dritten Geburtstag! So groß ist er also schon... Aber immer noch unheimlich süß. Wobei, so ein kleines Baby wär vielleicht auch nochmal ganz nett? ;-)
Nein, erstmal nicht! Jetzt, wo ich mich endlich dazu durchgerungen habe und mir ernsthaft Gedanken über meinen beruflichen Werdegang gemacht habe. Da passt gerade kein 3. Kind, aber noch ist ja nicht aller Tage Abend...
Aber ich schweife ab. Wir haben also am Wochenende bei erstaunlich gutem Wetter des Wurschtls dritten Geburtstag gefeiert - und so wie er es wollte, schmissen wir eine tolle Drachenparty, die bei allen für Begeisterung sorgte. Nicht zuletzt bei mir, weil ich mich mal wieder voll austoben durfte.
Hier kommen ein paar Einblicke...


Am Freitag saß ich noch nachts in der Küche und malte für jedes Kind ein Drachen-Shirt...

An den Mädels sah das dann so aus (die Jungs ließen sich nicht so gut ablichten, weil sie ständig in Bewegung waren!):


Was den Kuchen anging, war ich mir schon vor langer Zeit darüber im Klaren gewesen, dass er die Form einer 3 haben sollte, ursprünglich über und über mit Smarties verziert, da war aber auch von einer Drachenparty noch nicht die Rede gewesen. Erst am Tag vor der Party fiel dann bei mir der Groschen, dass ich den Kuchen durchaus etwas mehr ans Motto anpassen könnte/sollte/müsste, weshalb meine zwei Zebra-Gugl sich erst in die Zahl 3 verwandelten und schließlich sogar noch in ein feuerspuckendes Drachentier (was ihr vielleicht ja auch schon auf Facebook gesehen habt).



Hier kriegt ihr das Rezept für einen einfachen Zebra-Guglhupf, wer also auch eine drei haben will, muss alles verdoppeln und hinterher etwas basteln!

Zutaten
* 5 Eier
* 250 g Zucker
* 1 Päckchen Vanillezucker
* 250 ml Pflanzenöl
* 125 ml warmes Wasser
* 375 g Mehl
* 1 Päckchen Backpulver
* 2 EL Kakaopulver

Zubereitung
* Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. * Eigelbe mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. * Öl und Wasser unterrühren, Mehl und Backpulver mischen und einrühren. * Eischnee unterheben.
* Teig halbieren und eine Hälfte mit dem Kakaopulver färben.
* Guglhupf-Form gründlich fetten und mit Mehl ausstäuben, dann abwechslend je einen Esslöffel hellen und dunklen Teig aufeinandersetzen (nicht daneben!), bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.
* Im vorgeheizten Backofen ca. 50 Minuten bei 150° C Umluft backen.

Danach nach Belieben mit Puderzucker bestäuben, Schokoguss überziehen oder was auch immer euch einfällt.

Bei mir gab es für den Drachenlook einen Überzug aus weißer Schokolade, die ich mittels Lebensmittelfarbe zart grün eingefärbt hatte. Mit Erdnuss-m&m's wurden noch Augen, Zacken und Drachenschwanz umgesetzt und die Kinder machten alle große Augen. Ich hatte auch noch eine Zunge aus rot gefärbtem Marzipan geformt, in die ich die drei Geburtstagskerzen hineinsteckte, so dass der Drache tatsächlich ein feuerspuckendes Ungeheuer wurde!

Das Partybuffet wurde außerdem noch mit Knabberdrachen von Alnatura, Weintrauben als Dracheneier und einem 8 kg schweren Serranoschinken alias Drachenkeule vervollständigt!


Geburtstagsaktivitäten waren das Ausmalen einer Drachenmaske und ein Spiel, bei dem mit verbunden Augen die Flamme ans Drachenmaul gepinnt werden musste. Dank des schönen Wetters wurden diese Angebote jedoch kaum wahrgenommen, weil unser Garten einfach so sehr zum Toben einlädt, dass jede Party, die draußen stattfinden kann, ein totaler Selbstläufer wird!
Ich habe mir quasi also mal wieder zu viele Gedanken und zuviel Stress gemacht, aber es war eine gelungene Party und der Sohnemann glücklich - und so sollte es ja auch sein!

Jetzt ist es wieder bitterkalt, sodass ich mir schon beinahe vorstellen kann, wie wir auch dieses Jahr wieder im Schnee die Ostereier suchen...
Apropos Ostern, da kriegt ihr natürlich auch noch ein paar Ideen von mir präsentiert!

Bis dahin alles Liebe,
die Therry



 

Montag, 14. Oktober 2013

Ein Sonntag ganz im Zeichen des Kürbis

Nachdem wir den ersten Schnee schon hinter uns haben, ist doch tatsächlich nochmal der goldene Herbst zurückgekehrt! Wunderschön ist es, im Sonnenschein die bunten Blätter und schneebedeckten Gipfel leuchten und glitzern zu sehen. Ja, so mag sogar ich den Herbst!
Am gestrigen Sonntag schnappte ich mir also die Kinder und den Hund und machte mit ihnen bei Traumwetter einen Spaziergang über die Felder zum Kürbisstand an der Bundesstraße, weil der Große unbedingt eine gruselige Fratze in einen Riesenkürbis geschnitzt haben wollte.


Nach einigem Hin und Her konnten wir uns dann doch für ein schönes großes Exemplar entscheiden und ich  Grobmotorikerin gab mir allergrößte Mühe, den Ansprüchen meines Sohnes gerecht zu werden. Nachdem ich den Kürbis aufgeschnitten und ausgehöhlt hatte, malte ich also zunächst mit Kugelschreiber die Fratze vor, um sie dann mit Messer und Akkuschrauber auszuschneiden.
Ich finde, das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen:


Und so steht er jetzt vor unserem Haus und leuchtet gruselig in der Dunkelheit.
Damit er sich nicht langweilt, leistet ihm vor des Nachbarshaus ein Kollege Gesellschaft und zwischen den beiden haben sich eine ganze Schar kleiner Kürbisse versammelt:


Und weil das noch nicht reicht, gab es dann gestern Abend auch noch einen Kürbis-Hack-Auflauf, den ich euch natürlich auch noch präsentieren möchte.


Zutaten: * 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 1 kg)
* 800 g Kartoffeln
* 2 Karotten
* 1 Zwiebel
* 1 Knoblauchzehe
* 1 EL Öl
* 500 g gemischtes Hackfleisch
* 1 EL Tomatenmark
* 500 g passierte Tomaten
* 300 ml Milch
* 50 g + 1 EL Butter
* 100 g Reibekäse
* 1 EL Mehl
* Salz, Pfeffer, Zucker, Edelsüßpaprika, Muskat

Zubereitung: * Kürbis waschen, entkernen, ungeschält in Spalten schneiden und gob würfeln. * Kartoffeln schälen, waschen und ebenfalls grob würfeln. * Beides in einem großen Topf mit gesalzenem Wasser ca. 25 Minuten kochen.
* Möhren schälen, waschen und fein wüfeln. * Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. * Öl in einer Pfanne erhitzen. * Hack darin krümelig braten, Möhren, Zwiebel und Knoblauch 2 bis 3 Minuten mitbraten. * Tomatenmark kurz mit anschwitzen, dann alles mit den passierten Tomaten ablöschen. * Mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und Edelsüßpapika abschmecken. * Aufkochen und ca. 5 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. * Abschmecken und in eine Auflaufform füllen.
* Kartoffeln und Kürbis abgießen, 150 ml Milch und ca. 50 g Butter zufügen und mit einem Kartoffelstampfer grob zerstampfen. * Mit Salz und Muskat abschmecken und auf dem Hack verteilen.
* Ofen auf 200° C vorheizen. * Mehl in 1 EL heißer Butter kurz anschwitzen und mit 150 ml Milch und 100 ml Wasser ablöschen. * Hälfte Käse darin schmelzen,  mit Salz und Muskat abschmecken. * Über den Auflauf gießen, restlichen Käse darüberstreuen und im heißen Ofen ca. 20 Minuten backen.


Guten Appetit!

So, und ich mach mich jetzt dann auf zu meinem ersten Kochkurs... Bin schon etwas aufgeregt, freue mich aber auch total und werde euch demnächst von dieser Erfahrung berichten.
Macht's gut, Ihr Lieben, und bis bald,
die Therry



Dienstag, 25. Juni 2013

Busy like a bee...

Die letzten zwei Wochen waren - so glaube und hoffe ich - die stressigsten des ganzen Jahres.
Ich hetzte von einem Termin zum nächsten, bekam einen Motivationsschub oder auch einen Anflug von Größenwahn und machte mir somit noch mehr Arbeit als ich eh schon hatte, denn eigentlich habe ich ja, was die Umsetzung meiner Ideen für die Geburtstagsfeiern meiner Kinder angeht, schon sehr hohe Ansprüche an mich selbst und damit auch schon mehr als genug zu tun. Aber offensichtlich hat es mir eben doch noch nicht gereicht, so dass ich wirklich keine freie Minute mehr hatte und nebenbei einfach mal das Essen aufgehört habe - der Bikinifigur war das nur zuträglich! ;-)
Ich würde euch ja gerne in chronologischer Reihenfolge berichten, was ich wann so gemacht habe, aber leider habe ich den Überblick etwas verloren, kann also etwas durcheinander werden...

Hm, womit fange ich denn jetzt eigentlich an? Zwei wichtige Punkte meiner To-do-list können endlich abgehakt werden! Das Kleid für Emma ist fertig, auch wenn das nicht ganz so gelaufen ist, wie ich mir das gedacht hatte. Denn letztendlich habe nicht ich es geschneidert, sondern meine Schwiegermutter, was insofern nur gut ist, weil die das viel besser kann als ich, aber das ist halt auch das Problem, ich wollte es ja endlich mal lernen, das Nähen mit ihrer alten Nähmaschine und sie sollte mir dabei nur über die Schulter gucken. Weil meine Schwiegerleute aber sehr ungeduldige Menschen sind und immer alles so passieren muss, wie und wann sie es wollen, kam es halt dann mal wieder anders als ich es geplant hatte, denn immer wenn Schwiegermutter meinte, wir könnten uns jetzt mit dem Kleid beschäftigen, hatte ich natürlich wichtigere Dinge zu erledigen. Das soll nicht heißen, dass mir das Kleidchen nicht wichtig war, aber einen Tag vor der Geburtstagsfeier des Großen hatte ich definitiv Wichtigeres zu tun!
Egal, das Kleid ist toll geworden, es passt und wird nächsten Sommer immer noch passen und die Idee stammt ja immer noch von mir, nur umgesetzt hat es halt wer anders.


Außerdem habe ich endlich mein Hochbeet auf der Hundehütte!
Der Liebste hatte mit seinem Vater alles Nötige für die Drainage besorgt und einen Tag lang bei brütender Hitze geschuftet und geschwitzt. Als dann absehbar war, dass es fertig werden würde, machte ich mich mit meiner Schwiegermama auf zum Erde, Blumen und Kräuter kaufen und am selben Abend war es dann auch schon fertig und ich sehr glücklich!
 Jetzt fehlt tatsächlich nur noch der Anstrich der Hütte und gut is.
 


Weiter geht's mit dem Großprojekt Cowboyparty, die sich der Große gewünscht hatte.
Kaum hatte ich die Einladungskarten entworfen und ausgedruckt, eröffnete er mir allerdings, er hätte jetzt doch lieber eine Dschungelparty. Das soll er sich jetzt bitte bis nächstes Jahr merken, dann kriegt er die auch.
Tage-, wenn nicht gar wochenlang, hatte ich Brainstorming zum Motto gemacht, im Internet geforscht und auf Pinterest ein eigenes Board angelegt, um alle Ideen zu sammeln. Ich besorgte ein Kostüm, einen Hut und natürlich einen Gürtel mit Colt für meinen Junior-Sheriff, organisierte Strohballen, die als Sitzgelegenheiten um das Lagerfeuer aufgestellt wurden, plante Spiele und besorgte alles, ja wirklich alles, was man für eine solche Party braucht. Außerdem wollte ich ihn natürlich mit einer supertollen Torte überraschen, doch weil es die ganze Woche so heiß war, verwarf ich diese Idee kurzfristig wieder und dachte mir etwas anderes aus: Cupcakes mit Cowboyhut-Deko sowie eine Wassermelonen"torte" mit Fruchtspießen zur Erfrischung.




Am Samstag trudelten dann gegen 14 Uhr 10 Kinder, größtenteils ohne Eltern auf unserer Ranch ein und wollten bis halb 5, wo wir dann den Grill anheizten und die Eltern dazukamen, beschäftigt werden und zu allem Übel hatte es die ganze Nacht geregnet. Ich war, was mich Kontrollfreak noch immer etwas irritiert, total gelassen und machte mir gar keine Sorgen wegen des Wetters, sondern dachte mir nur Das wird schon werden! Und so war es dann auch. Zunächst wurde im Saloon - unserem Wohnzimmer - gegessen und getrunken, dann ging es raus in den Garten. 


Eigentlich war geplant gewesen, dass sämtliche Nachwuchscowboys und -girls im Sandkasten Gold schürfen sollten, doch weil es eben soviel geregnet hatte, musste ich da kurzfristig umdisponieren und wir machten eine kleine Schatzsuche.
Als ich den Kühlschrank öffnete fand ich darin... eine Rolle Klopapier, auf die eine Nachricht gekritzelt war: Liebe Cowboys,
im Wilden Westen muss man Gold schürfen, doch der Wilde Jim ist euch zuvor gekommen und hat den Schatz versteckt. Ihr müsst ihn nun finden. Dies ist der erste Hinweis.
Viel Glück!
Die Horde rannte aufs Klo - den Hinweis hatte sie richtig gedeutet - und fand dort einen kleinen Sandeimer mit Schaufel vor. Der nächste Hinweis; und auch hier war natürlich schnell klar, wohin sie mussten. Wieder raus in den Garten zum Sandkasten. Dort fanden sie ein kleines Boot mit Goldnuggets und sie wussten, dass sie dem Ziel, bzw. dem Schatz ganz nah waren.
Schnell wie der Blitz sauste die Cowboybande auf unser Piratenschiff und innerhalb weniger Sekunden war der Schatz geborgen.
In einer alten Holzkiste fanden sie kleine Goldbarren mit Goldbären gefüllt sowie Goldnuggets (mit goldener Farbe angemalte Kiesel) und freuten sich riesig.




Alle verfügbaren Erwachsenen waren die nächsten Minuten damit beschäftigt, Gummibärchentütchen zu öffnen.
Nachdem die Kinder sich dann beim freien Spielen im Garten etwas ausgepowert hatten, spielten wir noch Dosenwerfen. 


Eigentlich hatte ich dafür extra Wasserbomben in Kanonenkugel-Optik gekauft, doch aufgrund der Witterung und der nicht allzu hohen Temperaturen, wurde dann doch mit einem Ball geworfen, damit keiner sich durch nasse Hosen einen Schnupfen holte. Für jeden Treffer durfte man in die Mega-Haribo-Box greifen und sehr beliebt waren die weißen Mäuse.


Wenig später kamen dann die meisten Eltern zum Grillen dazu und mit Würstchen, Kartoffelsalat, Bier, Hugo und Apfelschorle klang der Abend ganz gemütlich aus.
Ich glaube, ich kann zurecht stolz behaupten, dass wir eine tolle Party geschmissen haben und alle - Eltern und Kinder - Spaß hatten.
Trotzdem gut, dass der nächste Kindergeburtstag erst nächstes Jahr wieder ansteht!



Freitag, 31. Mai 2013

Rotkäppchen oder Pirat?

Letzter Tag des Wonnemonats Mai und ich glaube, die Sonnentage lassen sich an einer Hand abzählen. Das Wetter schlägt mir bald aufs Gemüt und gerade mit Kindern ist es auf Dauer einfach unerträglich, wenn man nie rausgehen und toben kann. Mit einem späten Pfannkuchen-Frühstück und Reggae-Musik ist es uns allerdings trotzdem gelungen, in einen gemütlichen und für alle entspannten Brückentag zu starten.
Mittags musste ich dann im strömenden Regen mit Kind und Köter über die Felder; und als ich dann wieder trocken war, machte ich es mir nach langer Zeit mal wieder mit meinem Häkelzeug auf der Couch bequem.
 
Der Liebste beklagte sich in letzter Zeit immer wieder über seine langen Haare, ich will aber nicht, dass er sie abschneidet, also habe ich ihm kurzerhand ein Slouchy Beanie in Gute-Laune-Rot gehäkelt. Schön ist es geworden, finde ich und der Liebste ist auch happy mit seiner neuen Kopfbedeckung, unter der sich die Mähne einfach verstecken lässt. 
Mein Göttergatte wird dank mir noch voll zum Hipster, auch wenn er selbser sagt, er fühle sich jetzt wie ein Pirat! ;-)
 
Hier kommt eine Kurzanleitung für das Beanie:
Ich habe zunächst einen Fadenring mit 9 festen Maschen gehäkelt, dann eine Runde Stäbchen, in der ich die Maschenanzahl verdoppelt habe und ab da dann in Büschelmaschen ca. 25 Runden, wie oft und wie viele Maschen ich noch zugenommen habe, kann ich leider nicht sagen, weil ich mich immer wieder verzählt habe und dann einfach nur so Pi mal Daumen weitergemacht habe. Ich habe siebenfädige Büschel gemacht, aber das bleibt  jedem selbst überlassen - je mehr Fäden, desto dicker die Büschel, ist ja logisch.
Zum Schluss habe ich noch eine Art Bündchen aus 8 Runden festen Maschen gemacht. Das wars. 
Total einfach und doch recht stylish.
 
 
Ich wünsche euch ein enstspanntes Wochenende und wer den Regen auch nicht mehr aushält, der kann ja hier mal reinschauen und ein bisschen schmunzeln!



Dienstag, 2. April 2013

Yes, you can!

Wo ein Wille ist, ist bekanntlich auch ein Weg.
Deshalb wurde meine Mütze pünktlichst zur Abahrt in unseren Kurzurlaub fertig. Um 10 Uhr ging es los, um kurz nach 8 konnte ich mein neuestes Werk endlich auf meinem Kopf bewundern. Und auch wenn es noch nicht ganz perfekt ist, so bin ich doch stolz auf meinen ersten fertiggestellten Versuch!


Und es ist tatsächlich so: Hat man einmal kapiert, wie er geht, so ist der berüchtigte Camel Stitch wirklich ganz ganz einfach. Im Nachhinein frage ich mich natürlich auch, warum es so lange gedauert hat, bis bei mir endlich der Groschen fiel...
Nachdem jetzt alle Familienmitglieder mit warmen Kopfbedeckungen ausgestattet sind, könnte sich der Winter ja dann doch mal endgültig verabschieden und dem Frühling auch noch eine kleine Chance geben, bevor es dann schon wieder Sommer werden sollte. Ist doch schließlich immer so: Kaum hat man das, was für eine bestimmte Situation nützlich ist, so ändert sich alles und man braucht schon wieder was anderes...
Sollte jetzt also tatsächlich bald mal der Frühling Einzug halten, so wisst ihr, bei wem ihr euch bedanken könnt - und über Blumen freue ich mich auch! ;-)

Mittwoch, 27. März 2013

Die Osterbastelei Part II

Geschafft! Unter Zeitdruck geht's halt doch immer noch am besten und gezwungenermaßen auch am schnellsten. Während der kleine Sohn schlief und der große noch im Kindergarten war, habe ich also schnell mal zwei Ostertäschchen gebastelt, die der Osterhase dann fleißig befüllen darf.
Weil ich ja nicht sooo übermäßig talentiert bin, was das Basteln angeht, habe ich mich für ganz einfache und typische Ostermotive enthschieden: ein Küken und ein Hase aus Papptellern, nicht zuletzt, weil wir die zuhauf im Hause haben und zum Essen niemals aufbrauchen werden.
Hier das Ergebnis, mit dem ich durchaus zufrieden bin.


Material: * pro Tier 2 Pappteller
* Abtönfarbe
* Tonpapier
* Bleistift + Bunt- & Filzstifte
* Tacker
* Kleber
*Bastelschere
* Paketschnur



 


Am Rande des Wahnsinns

Neulich hatte ich ja mal so nebenbei erwähnt, dass ich mir aufgrund des wohl niemals endenden Winters eine neue Mütze häkeln wollte und hochmotiviert damit angefangen. Ich hatte mich für das Modell Hokkaido aus dem Buch "myboshi mützenmacher" entschieden und war auch schon etwa zur Hälfte fertig, da ging mir die Wolle aus. Samstagabend fuhr ich dann noch schnell in den Wollladen meines Vertrauens, aber leider war die Wolle "Bravo Big" in weiß schon ausverkauft. Die nette Verkäuferin rief in einer anderen Filiale an und ließ mir dort ein Knäuel zur Seite legen, während ich mir zwei andere Farben aussuchte.
Spontan beschloss ich dann am Sonntag, ich würde die Mütze nicht nur weiß machen, sondern grün-weiß geringelt, doch ich konnte mich nicht dazu aufraffen, das bereits gehäkelte wieder komplett aufzuribbeln, also häkelte ich eine Hokkaido in braun-grün für den Liebsten. Der freute sich sehr, dass er nun endlich mal wieder zum Zuge kam, oft genug hatte er schließlich schon um eine neue Kopfbedeckung gebeten.
Nachdem wir die Ostertage in den tiroler Alpen verbringen werden, wollte ich aber natürlich unbedingt vorher auch noch meine neue, superwarme Mütze fertig haben und so trennte ich also gestern schweren Herzens die halbe weiße Mütze wieder auf, um nochmal von vorne anzufangen. Glücklicherweise hatte ich noch nicht mit dem neuen Modell begonnen, als ich auf Pinterest DIE Mütze entdeckte, dich ich haben wollte.

© TheLaughingWillow
Das Problem: ich habe einfach keine Ahnung, wie dieser sogenannte Camel Stitch geht. Die amerikanische Anleitung habe ich auch nicht so recht verstanden und auch das einzige vernünftige Video auf youtube konnte mir bisher nicht weiterhelfen. Ich werde es mir einfach noch weitere 100 Mal anschauen, bis ich es endlich kapiert habe (angeblich ist das ja total easy) und dann hoffentlich noch vor Freitag (haha) meine Mütze im Camel Stitch fertig bekommen... 
Es treibt mich echt regelmäßig in den Wahnsinn, dass ich immer wieder feststellen muss, dass ich eigentlich handarbeitsmäßig völlig unbegabt bin, obwohl es mir doch so viel Spaß macht!


Puh, und die Osterkörbchen für die Kinder muss ich ja auch noch basteln... Langeweile wird bei mir also heute und morgen mit Sicherheit nicht aufkommen!

Freitag, 15. März 2013

Die Osterbastelei Part I

Endlich hat es geklappt - ich habe mit den Kindern angefangen, kleine Osterdeko zu basteln. Allerdings war nach einer guten Stunde die Begeisterung weg, weshalb sich unsere Ausbeute auf ganze zwei Objekte beschränkt: ein Klorollenhase und ein Osterei-Fensterbild. Aber ich bin ja schon happy, dass v.a. der Große überhaupt ein bisschen mitgemacht hat, der Kleine hat sowieso die meiste Zeit nur auf dem schönen Bastelkarton rumgekritzelt...


 

  

Tja, und weil es heute schon wieder so bitterkalt ist und ununterbrochen schneit, habe ich spontan beschlossen, mir eine neue, megawarme Mütze zu häkeln. Immerhin zwei Reihen habe ich auch schon geschafft und ich gehe davon aus, dass es bereits Frühsommer sein wird, bis sie endlich fertig ist, aber ich werde euch auf jeden Fall das Ergebnis präsentieren!

Mittwoch, 13. März 2013

Ostern steht vor der Tür

Es ist allerhöchste Zeit, mit der Osterdeko zu beginnen, denn auch wenn wir über die Feiertage nicht da sind, find ich es doch immer schön, wenn das Haus wenigstens ein bisschen den Feiertagen und Jahreszeiten gemäß geschmückt wird! Der große Sohn war ja diese Woche schon wieder wegen des x-ten Infekts diesen Winter nicht im Kindergarten, hätte mir also durchaus zur Hand gehen können, wollte aber leider nichts von meinen Bastelvoschlägen wissen, weshalb ich damit immer noch nicht wirklich weitergekommen bin. Naja, immerhin habe ich schon die - zu meiner Schande - gekauften Dekoeier an einem Zweig in der Küche aufgehängt und mir Anregungen im Netz gesucht, was heuer gebastelt werden könnte. Dabei bin ich auf ein paar echt nette Sachen gestoßen, die ich versuchen werde, in den nächsten Tagen umzusetzen. Vielleicht hab ich ja Glück und die Kinder machen ein paar Fensterbilder mit mir? Und dann muss ich noch die Osternester vorbereiten, denn nachdem wir ja an Ostern selbst im Hotel sein werden, wird das mit der Ostereiersuche dieses Mal auch etwas anders laufen. Ich habe mir deshalb überlegt, dass der Osterhase für jedes Kind ein Komplettgeschenkkörbchen versteckt, denn einzelne Eier auf unbekanntem Terrain zu suchen und v.a. auch zu finden, das könnte sich für die beiden dann doch etwas schwierig gestalten - und wir machen schließlich Urlaub und haben keinen Bock auf unnötigen Zoff und Stress...


Sonntag, 3. März 2013

Herzlich willkommen auf "Da steckt Liebe drin"!

Ich liebe schöne Dinge und schön ist, was man liebt...

In diesem Blog werden meine Favoriten aus den Kategorien Food, Fashion, Design und DIY-  und anderen kreativen Ideen zu finden sein.

Meine größte Leidenschaft ist das Kochen & Backen von Köstlichkeiten, weshalb hier eine große Anzahl von Rezepten und Schritt-für-Schritt-Anleitungen in Wort und Bild zu finden sein werden, bei den anderen Kategorien wird es sich vermutlich hauptsächlich um Sammlungen von Bildern handeln, jeweils mit einer kurzen Erklärung versehen, warum ich genau dieses Produkt liebe.

Liebe Leser, ich wünsche euch viel Spaß mit meinem Blog und freue mich über zahlreiche Kommentare!

Es grüßt euch herzlichst,

Therry